Angesichts der aktuellen Berichterstattung über die Entscheidung des CDU Gemeindeverbandes und der Fraktion, uneingeschränkt an der Kandidatur von Adrian Mohr für das Bürgermeisteramt festzuhalten, ist die SPD Dörverden nicht überrascht, sondern hatte damit gerechnet. „Wir setzen daher auch nicht auf persönliche Angriffe oder Schmutzkampagnen, sondern weiterhin auf Sachlichkeit und Seriosität“, sagt Jens Künzler. 

Allerdings sollte die CDU auch nicht meinen, dass ihr klares Bekenntnis zu Ihrem Kandidaten Adrian Mohr einen Schlusspunkt in dieser Affäre darstellt, sondern dass dies der Anfang einer vollen Aufklärung auch für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Dörverden sein muss. Für die SPD Dörverden steht der Schutz von Persönlichkeitsrechten und der respektvolle Umgang miteinander an oberster Stelle. Digitale Gewalt und die Verbreitung von Deepfakes sind kein „Kavaliersdelikt“, sondern ein massiver Angriff auf die Würde der Betroffenen.

 „Im Amt des Bürgermeisters ist man nicht nur Verwaltungschef, sondern das Gesicht und die moralische Instanz der Gemeinde. Der Bürgermeister trägt eine besondere Vorbildfunktion für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

Die Menschen verdienen eine Führung, die über jeden Zweifel erhaben ist und eine klare Position und Haltung gegen jede Form von Diskreditierung und digitaler Gewalt zeigt. Wir erwarten, dass alle an dieser Affäre Beteiligten ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern Dörverdens gerecht werden, um weiteren Schaden vom Ansehen unserer Gemeinde und des Bürgermeisteramtes abzuwenden“ sagt Bernd Meyer.
 „Wir haben viele und große Herausforderungen in unserer Gemeinde. Wir können uns nur positiv entwickeln, wenn alle dringenden Themen in einer offenen und von Respekt sowie Sachlichkeit geprägten Gemeinschaft diskutiert und entschieden werden.“